Community-Richtlinien
Stand: 2026-08-27
Entwurf: dieser Text ist juristisch noch nicht geprüft.
Entwurf. Dieser Text zeigt die geplante Gliederung der Community-Richtlinien, nicht ihren endgültigen Wortlaut.
1. Worum es geht
anyup bringt Menschen zusammen, die sich im echten Leben treffen: vom Kaffee bis zur Wanderung. anyup ist keine Dating-App. Ein Date kann daraus werden, aber das ist nicht der Zweck der App. Diese Richtlinien gelten für dein Profil, deine Aktivitäten und jede Nachricht im Chat. Wer hostet, ist Nutzende wie du; anyup veranstaltet keine Aktivität selbst.
2. Wer anyup nutzen darf
- Mindestalter 18 Jahre
- Ein Konto pro Person
- Wahrheitsgemässe Angaben zu Vorname, Alter und Geschlecht
- Deine Identität ist geprüft: mit Ausweis und Selfie oder über den Weg „von Personen bestätigt“ (fünf Bestätigungen von Hosts, bei denen du schon dabei warst). Wer so bestätigt ist, darf anfragen und im Chat schreiben, aber nicht hosten.
- Dein Hauptfoto zeigt dich selbst, gut erkennbar, ohne Text. Es zeigt kein Kind und keine Nacktheit.
3. Verbotenes Verhalten
Folgendes ist auf anyup nicht erlaubt:
- Belästigung oder Beleidigung
- Gewalt oder gefährliches Verhalten, auch Drohungen damit
- Diskriminierung oder Hass gegen eine Person oder Gruppe
- Sexueller Inhalt oder Nacktheit
- Spam, Werbung oder Betrug
- Eine falsche Identität oder ein falsches Alter vortäuschen, auch mit fremdem Foto
- anyup nutzen, wenn du unter 18 bist
- Alles andere, das anderen schadet oder sie gefährdet
Zusätzlich gilt:
- Kommerzielle Angebote nur über ein Business-Konto, nie über ein normales Profil
- Keine Aktivität, die einem illegalen Zweck dient
- Gib den genauen Treffpunkt und andere Daten aus der App nicht an Personen weiter, die dort keinen Zugriff darauf haben
- Nach einer Sperre kein neues Konto erstellen, um sie zu umgehen
4. Sicherheit bei Treffen
Für ein erstes Treffen ist ein öffentlicher Ort meist die bessere Wahl. Den genauen Treffpunkt siehst du erst, sobald deine Teilnahme angenommen ist; vorher zeigt die Karte nur einen Punkt in der Nähe, um 200 bis 500 Meter versetzt. Sag jemandem, wohin du gehst, und reise selbst an. Du darfst eine Aktivität jederzeit verlassen, ohne dich dafür erklären zu müssen.
In einem Notfall ruf die Polizei (117), die Sanität (144) oder die europäische Notrufnummer (112) an. anyup ist kein Notdienst und kann in einer akuten Situation nicht helfen. Diese Richtlinien ersetzen dein eigenes Urteilsvermögen nicht.
5. Melden und Blockieren
Du kannst Profile, Fotos, Aktivitäten und Nachrichten melden und andere Nutzende blockieren. Meldende bleiben für die gemeldete Person anonym; sie erfährt nie, wer sie gemeldet hat. Eine einzelne Meldung löst nie automatisch eine Massnahme aus. Jeder Fall wird von einem Menschen geprüft.
Blockieren wirkt in beide Richtungen: Ihr seht euch danach weder auf der Karte noch in Profilen oder Aktivitäten. Seid ihr beide an einer laufenden Aktivität angenommen, bleibt diese Teilnahme bis zum Ende bestehen; Platz, Treffpunkt und Chat ändern sich für niemanden.
6. Folgen bei Verstössen
Mögliche Massnahmen sind das Entfernen eines Inhalts, eine befristete Einschränkung von 7 oder 30 Tagen oder eine unbefristete Kontosperre. Entfernte Inhalte können wiederhergestellt werden. Über jede Massnahme entscheidet ein Mensch, nie eine Automatik; sie ist begründet, wird dokumentiert und lässt sich aufheben.
Bist du mit einer Massnahme nicht einverstanden, kannst du über den Support in der App Widerspruch einlegen. Das geht auch, während dein Konto gesperrt ist.
7. Fragen und Kontakt
Welcher Weg zu welchem Anliegen passt, steht auf der Seite Support. Ohne Konto erreichst du uns über die Angaben im Impressum.